Wieder wurden Menschen ermordet von terroristischen Verbrechern. Ich bin in Gedanken bei unseren französischen Freunden und mir fehlen die Worte. Darum hier ein Teil des Kommentars von Philipp Jessen vom Stern:

„… Aber wir können uns den Blick auf die grausame Realität nicht ersparen. Wir müssen ihr in die Augen schauen. Denn dieser feige Anschlag galt uns allen. Unserer Welt, unseren Werten, unserer Freiheit.

Ein Fußballspiel, ein Restaurant, ein Konzert. Die feigen Attentäter haben sich die Anschlagsorte ganz genau ausgesucht. Niemand soll sich mehr sicher fühlen.

Sie wollen unsere Gesellschaft vergiften. Und das Gift fängt schon an zu wirken. Hetzautoren, Spinner und auch sogenannte Intellektuelle kommen bereits aus ihren Löchern. Fordern härtere Grenzkontrollen, beschimpfen Angela Merkel ob ihrer Flüchtlingspolitik, versehen ihre debilen Posts mit Smileys. Und verbreiten so das Gift der Attentäter weiter. Werden so zu ihren Handlangern. 

Jeder hat Angst. Und das auch zu recht. Trotzdem müssen wir weiterleben. Weiter Menschen willkommen heißen. Weiter mutig sein. Weiter zu Konzerten, ins Restaurant und ins Einkaufszentrum gehen.

Wir müssen weiter Menschen bleiben.

Sonst haben die gewonnen – und wir alles verloren.“

Dem möchte ich mich anschließen und denke, dass es im Sinne aller Mitglieder des LPVB ist.

Martin