An alle BoulespielerInnen im LPVB,

aktuell werden nicht nur wir in Deutschland mit Informationen zum Corona-Virus überflutet, über Entwicklungen bei uns zuhause und weltweit. Ständig steigen die Zahlen der Infektionen, teilweise sehr unterschiedlich sind die Berichte über Krankheits-Verläufe und wirklich kritische Fälle.

Wir werden als SportlerInnen diese Gefahr nicht verhindern können, uns und andere zu infizieren, wir können sie nur vermindern.

Ein Schritt in die richtige Richtung ist es offensichtlich, die Gesellschaft in größeren Gruppen von Menschen und besonders in geschlossenen Räumen zu vermeiden.

Wir möchten klarmachen, dass uns die Risiken bewusst sind, wir aber auch keine abschließende Lösung zum individuellen Schutz jedes und jeder Einzelnen anbieten können.

Deshalb schlagen wir folgende Maßnahmen vor, die der Prävention dienen können:

  • Jede/r möge sich vor der Anreise zum nächsten Turnier kritisch mit der persönlichen, gesundheitlichen Konstitution auseinandersetzen.
  • Es sollte allen gelingen, auf besondere Nähe zu MitspielerInnen und GegnerInnen zu verzichten.
  • Der obligatorischen Händedruck und das Abklatschen sollten im Moment unterbleiben.
  • Menschen, die im Verlaufe der Veranstaltung nicht auf einen Atemschutz verzichten möchten, sollten deshalb keine kritischen Blicke oder entsprechende Kommentare in Kauf nehmen müssen.
  • Noch mehr als sonst ist darauf zu achten, durchgängig und regelmäßig einfachste hygienische Maßnahmen wie das Händewaschen durchzuführen.

All diese Vorschläge mögen etwas hilflos erscheinen, aber bessere haben wir nicht.

Pétanque in Zeiten des Coronavirus verlangt vor allem eines: Besonnenheit.

Für den Vorstand des LPVB
Martin