Knapper geht‘s nicht! Hessen hauchdünn vor Berlin: Starke Leistung des Juniorteams beim Jugend Länder Masters in Chemnitz!
Der Landesverband Berlin gratuliert Milan Zeug, Mowgli Pina Melzner und Cem Yildiz und Coach Michael Kitsche zum 2. Platz!
Hier der Bericht von der DPV Seite
Bei den Juniors ging ein hochklassiges Teilnehmerfeld mit neun Teams an den Start – gespickt mit zahlreichen Top-Talenten aus den DPV-Jugendkadern. Gespielt wurde im Liga-Modus „jeder gegen jeden“ über insgesamt neun Runden, was für ein besonders aussagekräftiges Gesamtbild sorgte.
Einen perfekten Auftakt erwischte das Team aus dem LV Berlin, der ausschließlich mit einem Juniors-Team angereist war. Mit fünf Siegen aus fünf Spielen sicherten sich die Berliner am Samstag verdient die Tabellenführung. Ebenfalls ungeschlagen blieb Hessen, das mit vier Siegen und einem Freilos stark ins Turnier startete.
Am Sonntag kam es dann in Runde sieben zum vermeintlich vorgezogenen Finale – live auf der YouTube-Bahn: Berlin gegen Hessen, beide Teams bis dahin ohne Niederlage. In einer dramatischen und hochklassigen Partie mit vielen Wendungen setzte sich Hessen am Ende denkbar knapp mit 13:12 durch und verschaffte sich damit einen entscheidenden Vorteil im Titelrennen.
Doch die Entscheidung fiel erst in der letzten Runde. Hessen musste überraschend seine erste Niederlage gegen den LV Nord hinnehmen, während Berlin parallel gegen Rheinland-Pfalz auf Zeit einen wichtigen 12:8-Erfolg einfuhr. Am Ende standen beide Teams mit einer identischen Bilanz von acht Siegen und einer Niederlage da.
Die Entscheidung fiel somit über die Punktedifferenz – und hier hatte Hessen hauchdünn mit zwei Punkten Vorsprung die Nase vorn. Ein denkbar knapper, aber verdienter Turniersieg für den LV Hessen vor einem ebenfalls überragend aufspielenden Team aus Berlin.
Zum drittplatzierten Team aus dem Saarland, das das Turnier mit einer ausgeglichenen Bilanz von 4:4 Siegen abschloss, entstand am Ende bereits eine deutliche Lücke – ein Zeichen dafür, wie herausragend die Leistungen der Teams aus Hessen und Berlin waren, die sich vom Rest des sehr ausgeglichenen Teilnehmerfeldes im Turnierverlauf so deutlich absetzten.
Auf der bdb Webseite gibt es noch einen Bericht vom Coach.
Horst Hildebrand


















