Am 13.6. gibt es ein spontanes Boule-Turnier am Paul-Lincke-Ufer
Da die Deutsche Meisterschaft Mixte in Berlin leider abgesagt werden musste und einige Spieler*innen eventuell trotzdem nach Berlin reisen, haben Cem und Milan kurzfristig ein zusätzliches Turnier in Kreuzberg organisiert.
Eine schöne Gelegenheit, gemeinsam zu spielen, neue Leute kennenzulernen und einen tollen Boule-Tag zu verbringen.
Gespielt wird Doublette. Das Spielsystem wird je nach Anzahl der teilnehmenden Teams festgelegt – entweder als Poule-Turnier oder im Schweizer System.
📍 Ort: Paul-Lincke-Ufer 13, Berlin-Kreuzberg 📅 Termin: Samstag, 13.06.2026 🕘 Einschreibung vor Ort: 9:00–10:00 Uhr 💶 Startgeld: 10 € pro Team 👥 Limit: 32 Teams
Vielen Dank an Cem und Milan für die spontane Organisation! Kommt vorbei und spielt mit.
Alex
Übrigens:
Es wäre aber natürlich toll wenn Platz ist für Frauen die bei der DM Mixte spielen wollten, und nicht nur Teams mit 2 Männer eingetragen werden… 🫠🫣
Alex
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Achtung! Die DM Mixte in Tegel fällt aus
So sehen die Verursacher aus …
Liebe Boulespieler und Boulespielerinnen,
leider muss ich die Entscheidung des DPV Präsidiums über die Absage der DM Mixte überbringen. Grund dafür ist die Sperrung des Platzes wegen des massenweisen Auftretens einer in Berlin zurzeit grassierenden, haarigen Spezies, dem Eichenprozessionsspinner (EPS). Das betrifft viele Sportanlagen und Parks in Berlin und leider auch das Boulodrom in Tegel.
Es gab vor der Entscheidung den Platz so lange zu schliessen, bis die Nester von darauf spezialisierten Betrieben abgeräumt sind, viele Gespräche und Alternativüberlegungen, um die DM noch zu retten. Leider war kein Lösungsansatz überzeugend. Unsere vom Ausrichter empfohlene und dem Präsidium getroffene Entscheidung stellt Verantwortung für die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten in den Vordergrund.
Der DPV wird kurzfristig prüfen, ob ein neuer Termin für die DM Mixte gefunden werden kann.
Bitte gebt diese Mitteilung an die Spieler, die sich zur DM qualifiziert haben, weiter.
Achtung! Die Einschreibung für die Berliner Meisterschaft der Frauen Doublette sowie der Quali zur DM Frauen Triplette ist offen!!! https://www.xn--ptanque-bya.org/
Tom Krupke
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Quali Mixte oder die unendliche Geschichte des Freiloses
Von links: Berlin2: Sebastian Junique/Luzia Beil, Berlin3: Dominique Bertisch/Alexandre Giacometti, Berlin1: Ben Kirchner/Andrea Schirmer
Nachdem am Samstag die neuen Berliner Landesmeister*in ausgespielt wurden, durften die Boulespieler*innen am Sonntag nochmal ins Boulodrome fahren, um 3 Startplätze für die Deutsche Meisterschaft im Mixte auszuspielen, die ja am 13/14. Juni im Boulodrome vom Club Bouliste de Berlin in Tegel stattfinden wird. So fanden sich dann bei wunderbarem Wetter auch 13 Teams ein, um einen der 3 begehrten Plätze zu ergattern, welches im Schweizer System bei 4 Runden ausgespielt wurde. Wie das dann auch bei einem ungeraden Teilnehmerfeld in diesem Modus ist, gab es in jeder Runde ein Freilos. Eigentlich müsste man sich freuen, wenn man ein Freilos bekommt, welches auf den ersten Blick mit einem 13:7 für das Team gewertet wird, welches dieses Los gezogen hat. Also die mit einem Sieg „belohnt“ werden. Bei genauerer Betrachtung besteht der Nachteil des Freiloses in den nicht erhaltenen Buchholz und Feinbuchholzpunkten, die wichtig werden, wenn es mehrerer Teams am Ende mit gleicher Anzahl an Siegen gibt. Ob dieses nun ein Nachteil oder Vorteil ist, lassen wir mal dahingestellt, denn man sollte so oder so alle seine Spiele durchbringen, um einen der Startplätze für die Deutsche Meisterschaft zu ergattern. In Runde 1 traf es das Team Dominique Bertisch/Alexandre Giacometti, die mit einem Freilossieg (13:7) ins Turnier starteten. In der ersten Runde gab auch keine Überraschungen. Alle favorisierten Teams (darunter befanden sich unsere Altmeister*in Birgit Pitzius/Christian Hempel, die neuen Berliner Landesmeister*in Andrea Schirmer/Ben Kirchner, sowie Luzia Beil/ Sebastian Junique und Hanni Henning/ Cem Yildiz) gewannen ihre Spiele. In Runde 2 kam es dann direkt zu einem Aufeinandertreffen zweier Favoritenteams. Luzia Beil und ihr Teampartner Sebastian Junique mussten gegen Andrea Schirmer und Ben Kirchner ran. In dieser Begegnung fiel zwar noch keine Vorentscheidung über die Vergabe der Startplätze, aber für beide Teams stellte ein Sieg ein beruhigendes Polster dar. Mit einem 13:7 behielten am Ende Andrea Schirmer und Ben Kirchner die Oberhand. Für Luzia Beil und Sebastian Junique hieß es ab jetzt „hopp oder Top“. Die beiden anderen favorisierten Teams um Birgit Pitzius/Christian Hempel und Hanni Henning/Cem Yildiz gewann ihre Spiele, wobei letzteres Team sich in einem sehr engen Spiel gegen Michelle Grauer und Sinan Hozic mit 13:12 knapp durchsetzten konnte. Runde 3 konnte dann schon eine Vorentscheidung im Rennen um die 3 begehrten Startplätze bringen. Denn dort gab es 3 Begegnungen, die schon das Aus für eines der Teams bedeuten konnte, die sich berechtigte Hoffnungen auf einen der drei Startplätze machten. In der Begegnung Hanni Henning/Cem Yildiz vs. Andrea Schirmer/Ben Kirchner kam es direkt zu einem Aufeinandertreffen der bisher ungeschlagenen Teams, die je 2 Siege aus den ersten beiden Runden aufweisen konnten. Das Team, welches sich hier durchsetzen konnte, wäre somit fast durch und das andere Team fast raus aus dem Rennen um die 3 Startplätze. Somit war von Anfang an für Spannung in dieser Partie gesorgt. Beide Teams schenkten sich nichts und es kam zu einer offenen Begegnung auf hohem Niveau. Aber am Ende setzten sich dann mit Andrea Schirmer und Ben Kirchner, das bessere Team durch. Eine weitere vorentscheidende Begegnung fochten das Team der Altmeister*in Birgit Pitzius/Christian Hempel gegen die Newbies Dominique Bertisch/Alexandre Giacometti aus, auch dort konnte eine Vorentscheidung fallen, da auch diese beiden Teams mit 2:0 Siegen ins Turnier starteten. Von Anfang an wurde um jeden Punkt gekämpft und auch hier schenkte man sich nichts. Am Ende behielten dieses Mal die Newcomer die Oberhand und der Traum von ihrer ersten DM-Teilnahme nahm trotz Freilos in der 1. Runde realistische Züge an. Für das Team der Altmeister kam es dann in Runde 4 zu einem Endspiel. Denn in der dritten Runde mussten Luzia Beil und Sebastian Junique gegen Michelle Grauer und Sinan Hozic gewinnen, um ihre Chance auf einen Startplatz zu wahren und sich evtl. ein Endspiel in Runde 4 zu erspielen. Dieses gelang dem Team, welches für Boule Devant in der Bundesliga spielt, auf eindrucksvolle Art und Weise mit einem 13:5. Der Traum lebte also weiter. Aufgrund der Ergebnisse der ersten 3 Runden, schalteten sich plötzlich zwei weitere Teams ins Rennen um die begehrten Startplätze ein. Mit Colette Schwarte/Frederik Baumann, sowie Tassanee Weber/Thomas Krupke hatten zwei Außenseiter-Teams sich die Chance erspielt, doch noch einen Startplatz zu erspielen. Dazu mussten sie jeder ihr 4tes Spiel gewinnen und darauf hoffen, noch von ihren Gegnern Buchholzpunkte zu bekommen. Also gab es Spannung bis zum Schluss. In Runde 4 kam es dann zum Endspiel zwischen dem Team von Boule Devant und dem Team vom 1. BCK Kreuzberg. Diese Begegnung versprach also Spannung auf höchstem Niveau und wurde dem auch mehr als gerecht. Die Führung wechselte immer wieder bis zum 12:12. Die letzte Aufnahme musste also die Entscheidung bringen. Mit seiner letzten zu spielenden Kugel zauberte Christian Hempel noch einmal einen engen Punkt zum vermeintlichen 13:12 für sein Team auf den Boden. Basti Junique hatte noch 3 Kugeln zum Schuss für Schluss auf der Hand. Seine erste Kugel verfehlte allerdings sein Ziel knapp. Seine zweite Schusskugel traf allerdings die eigene Kugel und trotzdem machte diese dann mit einem Retro den glücklichen Punktgewinn und entschied letztendlich die dramatische Begegnung zu Gunsten seines Teams. Durch diesen wichtigen Sieg gegen die Altmeister aus Kreuzberg, lebte die Chance auf einen begehrten Startplatz weiter. Das Team von Andreas Schirmer behielt auch in der letzten Runde mit 13:9 gegen Dominique Bertisch und Alexandre Giacometti die Oberhand und sicherten sich dadurch einen der drei Startplätze. Auch die beiden Außenseiter-Teams hielten sich in der letzten Runde schadlos. So kam es dann auf die Buchholzpunkte/Feinbuchholzpunkte an, die dieses enge Rennen um den verbliebenen 3ten Startplatz entscheiden sollte. Denn am Ende standen 4 Teams mit je 3 Siegen da. Diesen ergatterten dann trotz Freilos das Team Dominique Bertisch und Alexandre Giacometti mit 1 Sieg mehr vor dem Team von Colette Schwarte und Frederik Baumann. Last but not Least durften sich Luzia Beil und Basti Junique auch freuen, dass sie als Team Berlin 2 zur heimischen DM antreten dürfen.
Somit starten für Berlin folgende Teams:
Berlin1: Andrea Schirmer/Ben Kirchner
Berlin2: Luzia Beil/Sebastian Junique
Berlin3: Dominique Bertisch/Alexandre Giacometti
Der Landesverband wünscht allen 3 Teams maximalen Erfolg bei der DM!
Tom Krupke
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Die Turniere im Juni und Juli
Neben der DM Mixte am 13./14. Juni in Tegel gibt es noch einige weitere Turniere in Berlin.
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Berliner Meisterschaft Mixte 2026
Links die Vizemeister Birgit Pitzius und Christian Hempel, rechts die Berliner Meister 2026 Andrea Schirmer und Ben Kirchner
Am Samstag, 30. Mai 2026 traten bei hervorragenden äußeren Wetterbedingungen 29 Mixte-Teams im Bouledrome von Club Bouliste de Berlin an, um im Poule-Modus ihren Berliner Landesmeister*in auszuspielen. Den Titel des Berliner Meister*in im Mixte konnte das Team Rachel Hoerr/Robin Carstens leider nicht verteidigen, da beide Spieler*in zum einen nicht mehr antraten und zum anderen mittlerweile wieder für den Landesverband Nord spielen. So wurden die Karten also neu gemischt und man konnte gespannt sein, welches Team sich dieses Jahr die Krone aufsetzen durfte. Berechtigte Hoffnungen auf den Titel durften sich Hanni Henning und Cem Yildiz machen, da sie diesen vor 2 Jahren gewannen und letztes Jahr erst im Finale gegen Rachel Hoerr und Robin Carstens knapp unterlagen. Neben Hanni Henning/Cem Yildiz zählten auch Ben Kirchner mit Teampartnerin Andrea Schirmer, sowie Altmeister Christian Hempel und seine Spielpartnerin Birgit Pitzius zum erweiterten Favoritenkreis. In den Poulerunden, sowie der Barrage wurde das Teilnehmerfeld in das A-Turnier und B-Turnier aufgeteilt. Für eine Überraschung sorgten Sonja Fischer und Sebastian Kendel, die gegen Hanni Henning und Cem Yildiz in der Barrage mit 13:5 als Sieger aus dem Spiel hervorgingen, dadurch ins A-Turnier kamen und ihre Gegner ins B-Turnier schickten. Ohne weitere Überraschungen kamen alle anderen Favoriten ins A-Turnier, wo es dann noch einmal in die Cadrage ging, um die Paarungen für das Viertelfinale zu ermitteln. Somit mussten 6 weitere Teams dort die Segel streichen. Im Viertelfinale zeigten dann Birgit Pitzius und Christian Hempel gegen Michelle Grauer und Baris Gürkan, dass mit ihnen zu rechnen ist, da sie sich in dieser heiß umkämpften Partie mit 13:10 durchsetzten und ihre Titelambitionen untermauerten. Auch Andrea Schirmer und Ben Kirchner unterstrichen ihre Ambitionen mit einem 13:1 gegen Elias Cuadra und Urte Bell eindrucksvoll. Die Teams Tassanee Weber/Thomas Krupke und Alexandra Konzack/Max Wagner komplettierten dann die Halbfinal-Begegnungen!
Die Drittplatzierten: Tassanee Weber/Thomas Krupke und Alexandra Konzack/Max Wagner
Die erste Halbfinal-Begegnung zwischen Andrea Schirmer/Ben Kirchner und Tassanee Weber/Thomas Krupke war eine sehr einseitige Begegnung, die zugunsten Schirmer/Kirchner mit 13:0 gewonnen wurde. Im zweiten Halbfinale standen sich dann die Altmeister*in Birgit Pitzius/Christian Hempel und die Newbies Alexandra Konzack/Max Wagner gegenüber. In dieser Begegnung schenkten sich beide Teams nichts und es entwickelte sich eine hochklassige Partie. Am Ende setzten sich die Altmeister mit einem knappen 13:11 durch und sicherten sich den Einzug ins Finale! Das Finale war dann eine klare Angelegenheit für Andrea Schirmer und Ben Kirchner, die dann mit 13:4 klar gegen Birgit Pitzius und Christian Hempel die Oberhand behielten und sich somit zum neuen Berliner Meister*in im Mixte krönen durften. Wir gratulieren beiden zum Titel. Trotz der Niederlage durften sich Birgit Pitzius und Christian Hempel über einen starken 2. Platz freuen. Auf den geteilten 3. Platz kamen Tassanee Weber/Thomas Krupke und Alexandra Konzack/Max Wagner. Auch ihnen gratulieren wir für diese Leistungen!
Die Finalisten des B-Turniers: Hannes Brandenburger/Monika Beikirch-Vietmeyer und Susanne Moll /Jörg Remers
Im B-Turnier bestritten das Finale Susanne Moll und Jörg Remers gegen Monika Beikirch-Vietmeyer und Hannes Brandenburger, welches das Kreuzberger Team mit 13:6 ungefährdet gewann. Auch hier gratulieren wir dem Sieger zum Gewinn des B-Turniers.
Tom Krupke
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Die Pétanque Weltmeisterschaft 2028 in München?
Beim außerordentlichen Verbandstag des DPV am 21. Mai 2026 haben die Landesverbände beschlossen, die Bewerbung für die Weltmeisterschaft 2028 in München vorzubereiten. Damit wird nun offiziell das Projektteam aktiviert. In den kommenden Monaten stehen die Machbarkeitsprüfung, die detaillierte Planung sowie die Kostenkalkulation im Mittelpunkt. Ziel ist es, dem Hauptausschuss im Oktober 2026 die finale Bewerbung vorzulegen.
Ein sehr schöner Beitrag über unsere Europameisterin Celine vom RBB.
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Gemeinsam anstatt gegeneinander! Wir brauchen uns gegenseitig!
In den letzten 12 Monaten ist in unserem Landesverband so einiges passiert, sowohl personelle Veränderungen im Landesverband, also auch in den Vereinen. Ich habe viele Gespräche mit Spieler*innen aus den verschiedenen Vereinen geführt und mir ihre Kritik, Sorgen und auch Vorstellungen nicht nur meiner Arbeit als Sportwart im Landesverband angehört. Dabei musste ich feststellen, dass es viele Baustellen gibt, die es zu beheben gilt, aber wir uns selbst durch unsere Ängste behindern, etwas zu ändern. Man könnte sonst gewisse Privilegien verlieren! Sei es auf Vereinsebene, Landesverbandsebene oder auch auf Bundesverbandsebene! Bestes Beispiel ist das Thema „Diversität“. Welches zu hässlichen Kommentaren in den sozialen Medien geführt hat und das so sehr, dass unsere ehemalige DPV- Beauftragte für Diversität und Gleichstellung Naira-Ana Weissgerber das Handtuch geworfen hat. Aber dies ist nur ein Thema von vielen. Ein anderes Thema was mich sehr beschäftigt, ist zum Beispiel die Arbeit im Landesverband und der Vereine, wie man diese verbessern sowie transparenter gestalten kann. Aber wie wir es schaffen, auch jüngere Spieler*innen in Bezug für die Arbeit im LPVB oder in den Vereinen gewinnen zu können! Eins sollte uns allen klar sein, dass wir die zukünftigen Aufgaben, die in den Vereinen und auch im Landesverband auf uns zukommen Stichwort „Altersstruktur, Jugendarbeit“ nur gemeinsam bewältigen können, indem wir versuchen neue Wege zu gehen, keine Angst vor Veränderungen haben und auch alte Strukturen versuchen aufzubrechen. Anstatt Kritik zu üben, sollten wir selbst mit gutem Beispiel voran gehen und etwas versuchen zu bewegen bzw. mit anzupacken. Auch ich muss mir eingestehen, dass ich nicht immer in diesem Sinne gehandelt habe und so manches Mal mit meinem Handeln oder Äußerungen vielleicht übers Ziel hinausgeschossen bin, weil ich nicht zugehört habe oder ich mich persönlich angegriffen fühlte, über sportliche Themen zu reden, oder allen gerecht zu werden. Anstatt miteinander zu reden, schauen wir in letzter Zeit zu oft auf die Dinge, die wir verlieren könnten. Ob aus Angst unser Gesicht zu verlieren oder gar aus Machtinteressen, die uns gewisse Positionen verleihen. Leider leben wir im in Zeiten von großen Veränderungen und Problemen. Gerade deswegen ist es mir ein Anliegen, dass wir versuchen, wieder enger als Gemeinschaft zusammenrücken und uns den Problemen stellen, die auf uns alle warten. Denn wenn wir aufhören aufeinander zuzugehen und uns zuhören, werden wir über kurz oder lang in allen Bereichen des Zusammenlebens scheitern, da wir uns der Fähigkeit berauben voneinander lernen zu wollen und versuchen unsere Umgebung positiver zu gestalten. Denn nur so meistern wir die Themen die wichtig sind. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir alle versuchen, wieder ein Stück weit näher zusammenkommen und uns auf Augenhöhe begegnen, sowie Erfahrungen austauschen, Lösungsansätze für Probleme versuchen zu finden. Vor allem aber sollten wir den Mut haben, aufeinander zuzugehen und voneinander zu lernen, statt uns gegenseitig zu kritisieren! Diesen Fehler habe ich ein ums andere Mal gemacht und dadurch verliert man mehr, als dass man etwas gewinnt. Jeder von uns liebt den Pétanque-Sport, da dieser für Werte steht, die leider etwas verloren gehen in der heutigen Zeit, wie etwa Respekt, Offenheit, Ehrlichkeit, Toleranz, Mitgefühl! Warum schreibe ich das fragt ihr euch sicherlich!? Weil es mir wichtig ist, dass der Landesverband auf eine gesunde und funktionierende Basis zurückgreifen kann, die den organisierten Boulesport (Ligaspielbetrieb, Landesmeisterschaften, Qualis zu den DM´s) auf die nächsten Jahre hinaus sicherstellt. Dazu braucht es aber die Mithilfe aller Spieler*innen und Vereine, um das hinzubekommen. Wir sind ein kleiner Landesverband in einer Randsportart, aber genau das ist unsere gemeinsame Chance zu zeigen, da wir flexibel auf die Anforderungen unserer Zeit schneller und gezielter reagieren können und das Veränderungen was bewirken, wenn wir nur wollen und das im positiven Sinne! Anpacken und machen, anstatt nur Stammtischparolen zu gröhlen sollte die Devise sein und unser kleines Bouleuniversum wieder etwas lebenswerter zu gestalten! Tom Krupke